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Gesellschaftslehre (GL)

GL wird in den Jahrgängen 5 bis 10 durchgängig, in der Regel mit 3 Wochenstunden unterrichtet. Im 7. Jahrgang hat das Fach zur Zeit 2 Wochenstunden.

Das Fach Gesellschaftslehre befasst sich mit dem Zusammenleben von Menschen in unterschiedlichen Zeitepochen, in unterschiedlichen Ländern und Kulturen, in der Gesellschaft und im Staat. Vieles, was man im GL-Unterricht lernen kann, gehört zur Allgemeinbildung.

Politische und gesellschaftliche Vorgänge können in ihrer Komplexität eher verstanden werden, wenn es gelingt, historische Entwicklungen, räumliche Begünstigungs- bzw. Benachteiligungsfaktoren und die Verschiedenartigkeit von Interessen in ihren wechselseitigen Abhängigkeit zu erkennen. Deshalb ist Gesellschaftslehre als integrierter Fachbereich entwickelt, der Geschichte, Erdkunde und Politik in vielen Unterrichtseinheiten fächerübergreifend zusammenführt. Er folgt dem Ansatz, Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Sichtweisen dieser Fächer zu vermitteln.

Alle Schüler einer Klasse werden im Gesamtverband unterrichtet, d.h. es wird in diesem Fach nicht nach Leistung differenziert. 

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