Sie sind hier:

Aktivitäten- und Fahrtenwoche mit Programm von „Wir sind Klasse“ bis Feldscheunenbau

Wenn in den Tagen vor den Herbstferien die Aktivitäten- und Fahrtenwoche läuft, ist an der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) wenig wie sonst. Mehr als 900 Schülerinnen und Schüler und rund 100 Lehrende sind auf die eine oder andere Art unterwegs.

Die Fünfer, gerade frisch auch von auswärtigen Grundschulen an der MKG und in neu gemixten Klassen, lernen Saerbeck und sich gegenseitig kennen bei einer Dorf-Rallye mit Smartphone, bei der „Draußenzeit“ in Hembergen und bei sportlichen Klassenaktivitäten. Außerdem gibt es eine Medienschulung und einen Medienkompetenztag, flankiert von einem Elternabend zum Thema. Am Freitag sind alle zusammen im Wildfreigehege. „Ein buntes Programm unter dem Motto ,Wir werden eine Klasse’ aus dem eigenen Haus und mit der Caritas“, fasst der Didaktische Leiter der MKG, Niels Effelsberg, zusammen.

Zweieinhalb Tage auf Wanderfahrt in die gar nicht so ferne Jugendbildungsstätte Westladbergen sind die Sechser. Die weiteren Tage sind Klassenaktivitäten und im Bereich Mathematik einer Testung und Knobelspielen gewidmet. Zusätzlich „gehen ältere Schüler mit in die Verantwortung“, berichtet Effelsberg, wenn sie als Medienscouts mit den Jüngeren zum Thema Fake-News arbeiten.

Für Jahrgang sieben hält die AuF-Woche das Sozialtraining „Wir sind Klasse“ bereit und den „Aktionstag für Vielfalt und gegen sexualisierte Gewalt“, den die Schulsozialarbeit und das Jugendzentrum JuZe gemeinsam anbieten.. Neu ist hier im Programm ein Ausflug in den Kletterwald in Ibbenbüren, der für Effelsberg einen „Praxisbaustein für das Sozialtraining“ beisteuert.

Auf Bildungsfahrt in Bonn sind die Achter für drei Tage. Für diesen Jahrgang, der sich dem Mittleren Schulabschluss nähert, stehen außerdem die zdi-Job-Rallye und ein Bewerbungstraining an. Das veranstalten, altersmäßig fast auf Augenhöhe, Auszubildende der langjährigen MKG-Kooperationspartner Windmöller & Hölscher und der Westfalen AG. Außerdem bearbeiten sie unter dem Titel „toxic positivity“ das Thema Medienabhängigkeit.

Für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs neun ist es die letzte von drei Praktikumswochen. Für einige von ihnen wurde die Möglichkeit geschaffen, ein zweiwöchiges Praktikum mit dem Feldscheunen-Projekt zu kombinieren, das das Zimmereihandwerk mit Umweltpädagogik verbindet.

Jahrgang zehn ist auf Abschlussfahrt in Hamburg, Haaren, Köln und den Niederlanden.

Unterwegs ist auch die Oberstufe. Die „Neuen“ in Jahrgang elf (Einführungsphase, EF) lernen sich gegenseitig und ihre neue Schule bei einer dreitägigen Orientierungsfahrt nach Tecklenburg kennen. An den anderen beiden Tagen machen sie sich mit Arbeitsweisen in der gymnasialen Oberstufe vertraut. Die Q1 (Jahrgang zwölf) schließt ihr zweiwöchiges Praktikum ab. Die Q2 (Jahrgang 13) lernt auf ihrer Studienfahrt Leipzig kennen.

Neben den Kooperationspartnern unterstützen die Sparkasse und die Volksbank die AuF-Woche als Sponsoren.

Text und Bild: Alfred Riese

Zurück zum Seitenanfang