Eine engagierte Gruppe von Schülerinnen und Schülern entwarf unter Anleitung von Chris Helmig das Wort „Demokratie“ in einem, künstlerisch ausdrucksstarken Graffiti-Stil. Nach einer intensiven Planungs- und Gestaltungsphase wurde eine zuvor beschmierte Wand im Park von Saerbeck genutzt, um das Kunstwerk öffentlich sichtbar zu machen.
Die Wand, die bislang als wenig einladend galt, wurde durch das farbenfrohe und inhaltlich starke Motiv nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch inhaltlich neu besetzt. Das Projekt setzte ein deutliches Zeichen für Mitbestimmung, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement.. Das Projekt leistete nicht nur einen Beitrag zur Verschönerung des öffentlichen Raums, sondern förderte auch das demokratische Bewusstsein sowie die Teamarbeit und Kreativität der beteiligten Jugendlichen.
Besonders hervorzuheben ist die gelungene Zusammenarbeit mit Frau Tuttmann des Caritasverbands Emsdetten-Greven sowie der Gemeinde Saerbeck, die das Projekt fachlich und organisatorisch unterstützte und so zum Gelingen maßgeblich beitrug.
Das Graffiti-Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie junge Menschen durch kreative Ausdrucksformen eine Stimme im öffentlichen Raum erhalten können. Demokratie wurde hier nicht nur dargestellt, sondern gelebt. Die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule und der Caritas Verband Emsdetten-Greven setzen mit diesem Projekt ein sichtbares und nachhaltiges Zeichen für Beteiligung, Verantwortung und Gemeinschaft.
Benjamin Stock und Malte Puhe (Schulsozialarbeit)



