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Holzschatullen - mit Konzentration und Kreativität

Nach wochenlanger Arbeit schlossen die SchülerInnen der Klasse 6a das Projekt Holzschatulle im Rahmen des MINT-Unterrichts ab.

Bevor es mit dem praktischen Arbeiten losging, mussten alle erstmal ihre eigenen Vorstellungen ihrer kleinen Holzschatulle zu Papier bringen- und zwar dreidimensional: Messen, zeichnen, messen, radieren, messen, zeichnen, messen, verzweifeln, neuen Mut schöpfen und zwischendurch auch mal bei einer Lehrkraft um Rat fragen – das alles gehörte zum Lernprozess dazu.

Als Ausgangsmaterial erhielten die SchülerInnen lediglich Holzleisten mit einer Höhe von 15mm. So mussten die Einzelteile der Böden, Deckel und Wände zunächst selbst zugesägt und anschließend verleimt werden. Nachdem der Leim getrocknet war, wurden die Flächen geschliffen und anschließend alle Teile zu einer Box verleimt. Da wurden manchmal mehr als zwei Hände gebraucht, so dass viele ihre MitschülerInnen um kurzzeitige Unterstützung baten.

Die nächste Herausforderung bestand darin, einen Verschlussmechanismus zu entwerfen. Steck-, Schiebe- oder Klappverbindungen - die Kinder wählten unterschiedliche Lösungen. Mats erfand sogar einen scheinbar nicht zu öffnenden Verschluss, der davon ablenkte, dass tatsächlich der Boden geöffnet werden konnte. Das Bohren mit einem 1,5mm Bohrer und Anbringen kleinster Scharniere erwiesen sich als feinmotorische Geduldsproben. Zum Abschluss wurde dann wieder geschliffen und geschliffen und schließlich konnten die SchülerInnen ihre tollen Ergebnisse mit nach Hause nehmen.

Text: Sascha Hasse

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