Die gute Nachricht: Mit dem vierten jahrgangsweiten Erste-Hilfe-Kursus für alle Siebtklässler während der Projektwoche ist der Durchlauf komplett. Die aktuell rund 470 Schülerinnen und Schüler in den 16 Klassen von sieben bis zehn sind allesamt geschult darin, Unfallopfern, Verletzten oder plötzlich erkrankten Menschen zu helfen. Oder wie Esther Kuck, Initiatorin und Organisatorin des Schulungsprojekts sagt: „Kein Schüler, keine Schülerin verlässt diese Schule ohne Erste-Hilfe-Ausbildung.“
Zwei Tage lang beschäftigten sich die Kinder in 20er-Gruppen zusammen mit Ausbildern vom DRK-Kreisverband Tecklenburger Land mit Theorie und Praxis des Ersthelfens. „Auch du musst helfen – weil das Leben schön ist“, steht unverblümt als Aufforderung auf einem Plakat mit großem Leukoplast-Kreuz. Um sich dafür zu befähigen, öffneten die Schülerinnen und Schüler mit Jana Rutemöller, Reinhard Keuter, Udo Schurgott vom DRK und ihren Lehrerinnen und Lehrern unter anderem ganz übliche Auto-Verbandskästen und übten den Umgang mit dem Inhalt anhand von simulierten Stürzen, Schnitt- und Platzwunden, Notrufen, Unfallopferansprachen. Für die Wiederbelebung mit Defi-Unterstützung musste dann aber doch eine Puppe herhalten.
„Nach so einem Kurs ist das Interesse geweckt“, hat Esther Kuck festgestellt. Etliche Schüler würden ihre Fertigkeiten später an der MKG für den Führerscheinerwerb auffrischen. Auch der Schulsanitätsdienst profitiere.
WN: Alfred Riese

