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MKG erzielt 2. Platz beim Wettbewerb „Jugend testet 2021“

Die besten sechs aus 750 eingereichten Arbeiten hat die Stiftung Warentest heute bei der Preisverleihung ihres bundesweiten Wettbewerbs „Jugend testet 2021“ ausgezeichnet. Zwei Hauptpreise gehen nach Nordrhein-Westfalen, vier nach Baden-Württemberg. Insgesamt 2.454 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 19 Jahren nahmen am Wettbewerb teil und testeten alles, was ihnen unter die Finger kam: von farbigen Kontaktlinsen über nachhaltige Menstruationsartikel bis zu Videochatprogrammen.

Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht, Schirmherrin des Wettbewerbs, betont: „Beim Wettbewerb Jugend testet setzen sich Schülerinnen und Schüler eigenständig und kritisch mit unserer Konsumwelt auseinander. Das macht den Wettbewerb zu einer großen Bereicherung für die Verbraucherbildung bereits in jungen Jahren.“

Insgesamt 12.500 Euro gab es in den beiden Wettbewerbskategorien Produkttests und Dienstleistungstests zu gewinnen. Den mit 2.500 Euro dotierten 1. Platz in der Kategorie Produkttests erhielten zwei Schülerinnen des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Tuttlingen (Baden-Württemberg). Sie testeten Geschenkpapiere unter anderem auf Reißfestigkeit, Abfärben der Oberfläche durch Feuchtigkeit oder Desinfektionsmittel. Außerdem wollten sie wissen, ob ein Knick im Papier sichtbar bleibt und sich Klebestreifen ohne Beschädigung des Papiers wieder lösen lassen. Zur Vermeidung zukünftiger Geschenkpapier-Müllberge starteten sie nach dem Test sogar ein Upcycling-Projekt an ihrer Schule für eine umweltfreundliche Geschenkverpackung.

Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten vergab die Jury in der Kategorie Produkttests keinen dritten, sondern zweimal den 2. Preis. Für ihren Honig-Test erhalten drei Schülerinnen, ebenfalls vom Immanuel-Kant-Gymnasium in Tuttlingen, 2.000 Euro Preisgeld. Sie untersuchten nicht nur Geruch, Geschmack und Herkunft der Honige, sondern bestimmten auch Zuckergehalt und Säuregrad. Ebenfalls 2.000 Euro gewannen zwei 12-jährige Schüler der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule Saerbeck in Nordrhein-Westfalen für ihre Untersuchung von Mund-Nasen-Schutzmasken. Sie prüften unter anderem nichtmedizinische Masken, medizinische OP-Masken und Stoffmasken auf Sauerstoffversorgung und Schall-Durchlässigkeit. Außerdem untersuchten sie in Abhängigkeit der Tragedauer, ob sich Erreger in den Masken sammeln. Die beiden Schüler waren mit ihren zwölf Jahren die jüngsten Preisträger des aktuellen Wettbewerbs.

In der Kategorie Dienstleistungstests geht der 1. Preis an einen Skateboarder aus Künzelsau in Baden-Württemberg für seinen Test von Online-Skateshops, die auch ein lokales Geschäft betreiben. Anhand eines zwölfseitigen Erhebungsbogens beurteilte er von zehn Shops Website, Warenangebot, Bestellvorgang, Kundendienst sowie Datenschutz und AGB.

Mit ihrer Untersuchung von Studienorientierungstests gewannen zwei Schülerinnen aus Stuttgart den 2. Preis. Fazit ihrer Untersuchung: Diese Tests können Jugendlichen eine erste Orientierung auf dem Weg zum passenden Studiengang geben, sie können eine persönliche Beratung und selbständige Auseinandersetzung mit dem Thema aber nicht ersetzen.

Der 3. Preis geht an fünf Schülerinnen des Comenius-Gymnasiums in Düsseldorf für ihren Test von Schülerkonten. Sie wollten von den Banken nicht nur wissen, ob es für das Einrichten eines Schülerkontos das Einverständnis der Eltern braucht, sondern interessierten sich unter anderem auch für Kosten, Sicherheit und den Service der Banken.

Neben den sechs Hauptpreisen vergibt die Stiftung Warentest zahlreiche Anerkennungspreise und Urkunden. Die nächste Runde von „Jugend testet“ startet jetzt im September 2021.

Mehr Informationen unter www.jugend-testet.de.

Quelle: Pressemitteilung "Jugend testet"

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