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MKG spendet gerne und viel für die Tafel

Ein Kofferraum voll mit Nudeln, Reis, Konserven, Mehl, Marmelade: Das ist das Ergebnis der Aktion „Einmaleins – deine Spende für die Tafel“ an der MKG. Die Schülervertretung (SV) der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule hatte zusammen mit dem Caritasverband dazu aufgerufen und freute sich über ein starkes Ergebnis.

Eine Woche lang füllten Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrende den Regaltisch im Forum mit ihren Spenden: haltbare Lebensmittel, die die Tafel eher weniger von Supermärkten bekommt, die aber auch gebraucht werden. Obendrauf fanden sich ein paar weihnachtliche Süßigkeiten und Backzutaten.

„Regelmäßig Spenden an die Tafel sind wohl weiter notwendig“, sagte die Schülervertreterin Lisa Mirbach bei der Übergabe. „Es wäre besser, wenn solche Aktionen nicht gebraucht würden – sieht aber nicht danach aus“, stellte ihre Kollegin Nele Tieseler fest. Bianca Möllmann, die als Lehrerin die Aktion betreute, fand, dass den Schülerinnen und Schülern der MKG wohl klar war, worum es ging, denn bereits ab dem ersten Tag füllte sich der Tisch. „Und die Spendenbereitschaft nimmt hier an unserer Schule nicht ab“, ordnete ihre Kollegin Jana Ottmann das Ergebnis des vierten „Einmaleins“ an der MKG ein. Er sei „sehr froh über das Engagement der SBV und der SV-Lehrerinnen“, erklärte der Stellvertretende Schulleiter Dominik Jäger. Auch er fand, dass der jährliche Spendenaufruf auf viel Zustimmung stoße.

Gerade haltbare Lebensmittel seien gut, um schwankende Spendenmengen aus Supermärkten auszugleichen, erläuterte Herbert Breidenbach. Er leitet die Ausgabestelle Saerbeck, eine von vieren im Bezirk der Caritas Emsdetten-Greven. „Haltbares spenden die Supermärkte naturgemäß wenig“, berichtete Christina Tuttmann, die für die youngcaritas und die Gemeinde-Caritas des Verbands jedes Jahr im Herbst an den weiterführenden Schulen im Caritasbezirk zur „Einmaleins“-Aktion aufruft. Die Nachfrage nach einer billigen Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel und die Zahl der Kunden wachse, sagte Tuttmann und dankte dafür, dass sie an den Schulen auf offene Türen stoße.

„Einmaleins“ heißt die Aktion nicht, weil sie etwas mit Mathe zu tun hätte. Hinter dem Namen steht der Gedanken, dass alle zusammen mit jeweils nur einer Spende gemeinsam viel bewegen und Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, unterstützen können.

Text und Bilder: Alfred Riese

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