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MKG übergibt 1349,67 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Das höchste Ergebnis einer Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) in den vergangenen fünf Jahren hat die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) gemeldet.

Ende März gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d in Saerbeck fünf Tage lang von Tür zur Tür. Am Ende waren 1349,67 Euro in den Spendenbüchse. Diese Summe übergab die Klasse mit ihrer Klassenlehrerin Esther Pantke und Barbara Skroblin, an der MKG Koordinatorin der jährlichen Aktionen mit dem VDK, jetzt symbolisch an Britta Plugge vom Amt für Ordnung und Soziales im Rathaus.

„Die 9d hat die Sache sehr ernst genommen und war engagiert dabei“, lobte Esther Pantke. Als Geschichtslehrerin hat sie mit der Klasse im Unterricht die Hintergründe der Arbeit des VDK bearbeitet. Begleitet wird das Projekt regelmäßig von Jens Effkemann, Regionalgeschäftsführer des VDK.

Instandhaltung von Kriegsgräbern, um die Erinnerung an die vielen Millionen Opfer von Kriegen und an die zahlreichen Konflikte und Kriege in der Welt wachzuhalten, sei eine Seite des VDK, erläuterte Barbara Skroblin. Eine andere Seite bilde die historisch-politische Bildungsarbeit in Europa für Erwachsene und Jugendliche mit Projektwochen zum Thema Frieden oder internationalen Jugendbegegnungen.

Schüler Noah berichtete von Menschen, die darauf achteten, mehr zu geben als in früheren Jahren. Es habe aber auch zugeschlagenen Türen gegeben. Viele freundliche Menschen habe er erlebt, erzählte ein anderer Junge. „Da überwiegt das Positive“, fand MKG-Schulleiter Maarten Willenbrink. Er lobte das „besondere Ergebnis“ dieses Jahrgangs. Für die Lehrerin Esther Pantke sprachen zum Teil hohe Einzelspenden dafür, dass die Schülerinnen und Schüler im Gespräch überzeugen konnten.

Für den Heimatverein war Josef Berkemeier bei der symbolischen Spendenübergabe. Er erinnerte daran, dass sich Kriegsgräber auch auf dem Friedhof in Saerbeck finden und am Ende des Zweiten Weltkriegs „zwölf Kinder in eurem Alter“ im Kriegseinsatz gestorben seien. Josef Berkemeier bot aktuelle Projekte des Heimatvereins an, wenn jemand stärker in die Ortsgeschichte einsteigen wolle.

Text und Bilder: Alfred Riese

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