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Neue Fachkraft und ein Therapiehund in Ausbildung für die Schulsozialarbeit

Bei ihrer Arbeit unterstützt wird das Team in Zukunft von Indy, der goldbraunen Pudel-Hündin Indy, die schon jetzt in ihrem Büro unter dem Schreibtisch von Alexandra Koop einen festen Platz zum Ausruhen hat.

Das sozialpädagogische Team an der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) hat Zuwachs bekommen: Neben einer neuen Mitarbeiterin ist seit Kurzem auch eine Vierbeinerin im Einsatz. Letztere heißt Indy und ist ein Königspudel.

Als (zweibeinige) Fachkraft ist Yasemin Bayginlar hinzugekommen. Die Sozialpädagogin arbeitete zuvor beim Jugend- und Familiendienst Rheine, auch da als Schulsozialarbeiterin. Darüber hinaus verfügt die 27-Jährige über berufliche Erfahrungen in einer Wohngruppe des LWL-Jugendhilfezentrums.

Zusammen mit den bisherigen Kollegen Alexandra Koop und Benjamin Stock berät sie Schüler und Schülerinnen bei Problemen. „Etwa wenn es Streit zu Hause gibt, Eltern sich scheiden lassen oder wenn sich die Leistungen verschlechtern“,erklärt Yasemin Bayginlar. „Wir sind dafür da, die Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen zu stärken, bei der Problemlösung zu helfen und Ressourcen aufzuzeigen.“

Auch bei Streitigkeiten zwischen Schülern oder Fällen von Mobbing bietet das Team seine Hilfe an. Es ist Ansprechpartner für Lehrer, wenn diese Auffälligkeiten bei ihren Schützlingen feststellen. Und es berät in Erziehungsfragen. Durch die Schulsozialarbeit würden die Lehrer und Lehrerinnen „deutlich“ unterstützt werden, sagt Schulleiter Maarten Willenbrink. Die Schüler und Schülerinnen wiederum würden sich den neutralen Fachkräften gegenüber mit ihren Problemen leichter öffnen.

In speziellen Situationen begleitet ein Team-Mitglied auch einen Schüler im Unterricht, wenn dieser besondere Zuwendung benötigt, wie Willenbrink weiter erläutert. Ferner sind die Sozialpädagogen für das Übergangsmanagement von der Grundschule zu der Saerbecker Gesamtschule zuständig.

Bei ihrer Arbeit unterstützt werden sie in Zukunft von Indy, der goldbraunen Pudel-Hündin Indy, die schon jetzt in ihrem Büro unter dem Schreibtisch von Alexandra Koop einen festen Platz zum Ausruhen hat. Da hält es die junge Hündin mit dem wuschelig gelockten Fell aber nie lange aus. Jeder Besucher wird von ihr freudig begrüßt, Schwanz wedelnd läuft sie umher und ist irgendwie immer mitten im Geschehen.

Noch ist Indy aber in der Eingewöhnungsphase, stellt ihre Besitzerin Alexandra Koop klar. Die Sozialpädagogin hat im vergangenen eine Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention absolviert. Wenn die Pudel-Hündin 18 Monate alt ist, soll sie – das ist der Plan – zur Therapiebegleithündin ausgebildet werden.

Schon heute, das haben die drei Pädagogen beobachtet, habe Indy eine „beruhigende Wirkung“. Alexandra Koop: „Sie hat eine Brückenfunktion, erleichtert Kennenlerngespräche und sorgt für eine entspannte und ruhige Atmosphäre.“

Ihren Job als Assistentin des Sozialpädagogen-Teams hat Indy also wohl sicher, auch wenn sie zuerst noch selbst in die Schule gehen muss.

WN, Katja Niemeyer

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