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Viele Hände verwandeln Garten in ein buntes Paradies

Schüler und Lehrer haben es sich schon bequem gemacht auf den Liegebänken, die seit Kurzem vor der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) stehen. Nur wenige Meter entfernt von einer kleinen Klatschmohn-Wiese. Und gleich um die Ecke von einem Bienenlehrpfad. Die kleine Verschnaufpause haben sie sich redlich verdient. In den vergangenen Monaten haben sie gegraben, gepflanzt, gewässert und geschraubt und ihren Schulgarten so in ein kleines Paradies für Insekten und Bienen verwandelt.

Schüler und Lehrer haben es sich schon bequem gemacht auf den Liegebänken, die seit Kurzem vor der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) stehen. Nur wenige Meter entfernt von einer kleinen Klatschmohn-Wiese. Und gleich um die Ecke von einem Bienenlehrpfad. Die kleine Verschnaufpause haben sie sich redlich verdient. In den vergangenen Monaten haben sie gegraben, gepflanzt, gewässert und geschraubt und ihren Schulgarten so in ein kleines Paradies für Insekten und Bienen verwandelt.

Gleichzeitig entstanden Flächen, auf denen Schüler und Schülerinnen erstens Erfahrungen im Gärtnern sammeln und zweitens ihre Seele baumeln lassen können.

„Der Schulgarten hat ein neues Outfit bekommen“, erklärt stolz Schulleiter Maarten Willenbrink während der offiziellen Präsentation mit Vertretern der Spender und eines Gartenbaubetriebes. So hatte die Kreissparkasse Steinfurt die Pflanzaktion mit 1800 Euro und die Volksbank Westerkappeln-Saerbeck mit 1000 Euro unterstützt.

Tatkräftig mit angepackt hatten Schüler und Schülerinnen der Mint-Klassen sowie – im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft unter Anleitung des Schulsozialpädagogen Benjamin Stock – Fünft- und Sechsklässler. Zufrieden mit dem Ergebnis zeigen sich auch die Lehrer und Lehrerinnen Esther Kuck, Neele Abel, Anne Wittmann, Jana Ottmann und Martin Steinbrink, die die Aktion geplant hatten und ihre Schützlinge bei der Arbeit anleiteten und unterstützten.

So wurden ein Bienenlehrpfad angelegt, Hinweisschilder für die jeweiligen Pflanzenarten gebastelt und Hochbeete mit Kräutern bepflanzt (diese waren zuvor von Mitarbeitern der Ledder Werkstätten gezimmert worden). Die Jugendlichen beschafften das Material für die Liegebänke, griffen zum Akkubohrer, schraubten die Leisten zusammen und lackierten anschließend ihr Werk.

Professionelle Hilfe bekamen sie von Ewald Pottmeyer, der eine Elsbeere, zwei Tulpenbäume und einen Eisenholzbaum pflanzte. Alle samt Bäume, die gut mit Hitze und Trockenheit umgehen können, wie der Chef des gleichnamigen Saerbecker Gartenbaubetriebes beim Pressetermin erläutert.

Schulleiter Willenbrink schätzt, dass die Jugendlichen rund 15 Schulstunden im Einsatz waren in ihrer neuen grünen Oase. Bereits im vergangenen Oktober waren Bauhof-Mitarbeiter mit schwerem Gerät angerückt. Sie entfernten den Großteil der Pflanzen, schafften einen Lastwagen voll Steine weg und säten Rasen aus (wir berichteten).

Eine Fläche im hinteren Teil des Gartens, die noch im vergangenen Jahr überwuchert war von Gestrüpp und Unkraut, wurde in eine üppige Wildblumenwiese verwandelt. Hier, erläutert Willenbrink, solle in Zukunft noch ein Teich angelegt werden mit einer Versicherungsfläche für die Dachentwässerung.

WN, Katja Niemeyer

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